Qualitätsmanagementhandbuch

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Berufsorientierung Klasse 5-10

Folgende (Teil-)Konzepte im Rahmen des Schulcurriculms Berufsorientierung greifen ineinander:

 

1) Unterrichtliche Bearbeitung von Inhalten

Unterrichtseinheiten in Klasse 6 bis 10 thematisch aufbauend; Beispiele: „Wo überall wird gearbeitet“ „Männerberufe – Frauenberufe“, unmittelbar relevanten Themen wie „Lebenslauf“, „Bewerbung“

 

2) Praxiserfahrung

Vermittlung beruflicher Grunderfahrungen: Berufserkundungen, Arbeitsplatzerkundungen, Blockpraktika (mind. 14 Tage), Ferienpraktika (zusätzlich bis zu 3 Tage Beurlaubung), begleitete Praxistage (bis zu 30 Tage im Praxiszug).

 

3) Förderung und Differenzierung

Zu Beginn der Klasse 5: Eingangsdiagnose mit individueller Förderplanung (Deutsch, Mathematik), „Onlinebasierte Lernstandserhebung“ (Klassen 5 und 6 mit der softwaregesteuerten Förderung der Schüler in Deutsch und Mathematik).

Parallel zu den Klassen 7: Sprachförderklasse (gleichzeitig Vorbereitungsklasse . In dieser Klasse beinhaltet die Förderung die deutschen Sprachkenntnisse und Fertigkeiten - auch für Schüler ohne Migrationshintergrund.

Kompetenzanalyse Profil AC in Klasse 7: Erstellung eines Kompetenzprofils für jeden Schüler, sehr ausführliche Einzelgespräche mit Eltern besprochen, anschließende Fördermaßnahmen.

Praxistag (Klasse 8 und 9): 4 Quartale Basiskompetenztraining (SchuB- Programm) und Förderung im Hinblick auf die Mittlere Reife (jeweils 6 Unterrichtsstunden pro Freitag).

 

4)Portfolioarbeit

Von Klasse 5 bis 10 führen die Schüler ein Portfolio. Inhalte: Zertifikate, wesentliche Bescheinigungen für besondere Leistungen, Preise und Belobigungen, Unterlagen der Berufswegeplanung. Vorlage bei Bewerbungsgesprächen.

 

5) Arbeit mit Zielvereinbarungen

Anfang und Ende Klasse 8. Die Schüler bereiten sich selbständig an einem Leitfaden entlang auf das Gespräch vor (Stärken – Schwächen – angestrebtes Ziel - Unterstützungsbedarf – Handlungsschritte – Zeitleiste - nächster Gesprächstermin).

Gespräche mit Klassenlehrer bzw. JobCoach.

 

6) Einbindung der Eltern

In der Regel 4 Elternabende (, ab Ende Klasse 7) zum Thema Berufsorientierung sowie

Elterngespräche; Ziel: Elternverantwortung stärken.

 

7) Praxiszug und Werkrealschulzug

Gültig bis Schuljahr 2009/10: Am Ende von Klasse 7 werden die Schüler in einen Praxiszug und einen Werkrealschulzug aufgeteilt. Grenzmarke für die Zuordnung ist der Notendurchschnitt befriedigend. Der Praxiszug hat die Schwerpunkte „Praxisorientierung“ und „Basiskompetenztraining“.

8) Trainings:

Ausbildungsberufe erkunden (PC), Bewerbungsunterlagen

zusammenstellen, Vorstellungs- und Bewerbungsgespräche, Telefon-training, Knigge-Kurs

 

 

9) Im Methodencurriculum Klasse 5 bis 9 trainieren die Schüler Heftführung, Darstellungsformen, Visualisierung, Informationsbeschaffung und - auswertung,

Präsentationstechniken usw. und erwerben dadurch Qualifikationen wie Kommunikationsfähigkeit, Selbstorganisation, Selbständigkeit, Sorgfalt, Teamfähigkeit/, Kooperationsfähigkeit und Leistungsfähigkeit usw.

 

10) Im Sozialcurriculum, u. a. über das „Soziale Kompetenztraining“,

erlebnispädagogische Elemente und Freizeiten, Projekte, Streit- Schlichter usw., liegen die Schwerpunkte in der Förderung der Selbst- und Fremdwahrnehmung, Problem- und Konfliktlösung, Kritik- und Kommunikationsfähigkeit, Stressmanagement, Umgang mit Gewalt und Zivilcourage usw.. Dadurch werden die Merkmale wie Frustrationstoleranz, Umgangsformen und Verantwortungsbewusstsein trainiert.

11) Schulvertrag

Dieser regelt die Pflichten und Rechte von Schülern, Eltern und Lehrern. Die Schüler sind dadurch der Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Sorgfalt, Leistungsbereitschaft und Verantwortung verpflichtet.

 

12)Berufsorientierungstage

Festigung und Sicherung der Inhalte der Berufswegeplaung; siehe unten

 

 

Berufsorientierung in den einzelnen Jahrgangsstufen.

 

5. und 6. Jahrgangsstufe:

4 Thementage à 9 Stunden, Auswertung im Regelunterricht; „Berufe im Umfeld der Kinder“ und „Überall wird gearbeitet“, Berufe der Eltern“ mit Fragebögen, Beobachtungsbögen, Übersichten, Berichte erstellen. Interviews durchführen, Berufsbilder präsentieren. Information über typische Tätigkeiten und Belastungen/ Befriedigung in einem Beruf und bekommen ein Gespür für die Arbeitswelt. Eltern kommen in den Unterricht und stellen ihre Berufe vor. Hierbei können Schüler gezielt Antworten erfragen und wichtige berufliche Details herausfinden und zusammenstellen.

3 Thementage à 9 Stunden plus Auswertung (z.B. „Männerberufe- Frauenberufe“) Berufserkundungen, mit Fragebögen und Kurzvideos erhalten die Schüler Beschreibungen von Tätigkeiten, Produkten, Arbeitszeit, Belastungen, Ausbildung, Voraussetzungen in bestimmten Berufen.

 

7. und 8. Jahrgangsstufe:

Berufsinformationszentrum (2 mal 1- tägig) und Berufsberatung (4 mal 2- stündig plus Einzelberatungen)

3 Arbeitsplatzerkundungen (Berufe unterschiedlicher Berufsfelder mit Charakteristika und Bedingungen)

7 mal 1- bis 3- tägige Trainings (Bewerbung und Lebenslauf, Wie finde ich Ausbildungsstellen, Vorstellungs- und Einstellungsgespräche mit Videotraining, Telefontraining, Tests, Knigge- Kurs), diese Inhalte sind auch in Unterrichtseinheiten enthalten

2 Berufsorientierungstage (Südwest- Metall, Auszubildende, Tests, Trainings usw.) Berufsinteressentest

Besuche von Azubi- Messen, Tage der offenen Tür, Berufsschule

systematische Zielvereinbarungen

Unterstützung des Lehrers beim Entscheidungsprozess

 

9. und 10. Jahrgangsstufe:

- Information und Beratung durch die BeO- Fachkraft (systematisch) und den
   Klassenlehrer (über Unterrichtsinhalte)

- Last- Minute- Aktion (1 oder 2, je nach Bedarf)

- Besuche von Azubi- Messen, Tage der offenen Tür, Berufsschule (ca. 4)

- Ferienpraktika mit zusätzlicher Beurlaubung (bis zu 2)

- Berufsberaterin im Unterricht und zu Einzelberatungen (nach Bedarf)

- Beratung in den beruflichen Schulen (1 bis 2)

- ehemalige Schüler im Unterricht (Information über Erfahrungen und Werdegang, 
  mehrfach)

- Ausbildungsmeister im Unterricht (mehrfach, je nach Bedarfslage und Angebot)

 

Jahrgangsstufenübergreifende Angebote:  

- systematische Einzelberatung durch Job- Coach und BeO- Fachkraft

- Aushänge über freie Ausbildungsstellen

 

Praktische Erfahrungen in den einzelnen Jahrgangsstufen

5. und 6. Jahrgangsstufe: *

Arbeit auf dem Bauernhof mit Übernachtung. Diese Maßnahme erfüllt den Zweck der Anbahnung von Gespür für die Arbeitswelt und hat gleichzeitig erlebnispädagogische Elemente.

Gestaltung des Übergangs Schule- Beruf

7. und 8. Jahrgangsstufe:

-         14- tägiges Betriebspraktikum (Schüler wenden Gelerntes an, Arbeitstag kennen lernen, Bewältigungsstrategien für schwierige Situationen)

-         Schüler gehen in 3 Quartalen je 1 Wochentag ganztägig in einem Betrieb zur Arbeit („Praxistag“), wechseln dabei je Quartal das Berufsfeld; Begleitung durch den Klassenlehrer

-         Trainings (siehe auch oben)

-         Aktionstag Berufswelt: 1- tägiges Praktikum innerhalb des Landkreises, Betrieb nach Wahl

-         Aktion „Komm auf Tour“: Schüler erfüllen praktische Aufgaben und erhalten so Rückmeldung über ihre berufspraktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten

 

9. und 10. Jahrgangsstufe:

-         Schüler gehen in 3 Quartalen je 1 Wochentag ganztägig in einem Betrieb zur Arbeit („Praxistag“), wechseln dabei je Quartal das Berufsfeld; Begleitung durch den Klassenlehrer

 

 

 

Jahrgangsstufenübergreifende Angebote:

Ferienpraktikum: Schüler können in den Ferien Praktika durchführen, die Schule gibt bis zu 3 zusätzliche Tage Beurlaubung. Diese Praktika werden ebenfalls durch die Schule begleitet (Schulveranstaltung)

 

Kooperation mit Betrieben

-         Bildungspartner der Bildungspartnerschaft: Beratung und Begleitung der konzeptionellen Arbeit, Bereitstellung von Praktikumsplätzen, Mitwirkung bei Berufsorientierungstagen, Mitwirkung als Fachleute im Unterricht, Angebot von Lehrerpraktika, ....)

-         Industrieverein Backnang und Umgebung e.V. (Mitwirkung bei Elternabenden, bei den Berufsorientierungstagen, Begleitung der konzeptionellen Arbeit)

-         Berufsbildungswerk Waiblingen (BBW) mit der Duchführung des BeO- Angebotes an der Schule (wöchentlich rund 10 Unterrichts- bzw. Beratungsstunden)

-         Berufsberaterin der Arbeitsagentur Mitwirkung bei Elternabenden, Informationsangebote im Unterricht, separate Beratung an der Schule

-         Berufliche Schule durch Mitwirkung an speziellen Elternabenden und Betreuung von Schülergruppen bei Schulbesuchen

-         Fachleute aus der beruflichen Praxis und Auszubildende im Unterricht und durch Mitwirkung an den Berufsorientierungstagen

-         Jährlich: Info- Bus der Metallindustrie (bei den Berufsorientierungstagen), auch mit dem Ziel, Mädchen für entsprechende Berufe zu begeistern

-         IHK (Waiblingen) als fester Gesprächspartner in allen Fragen der Berufswegeplanung

-         Kreisjugendring: Durchführung JobTour,

-         Schülerfirma

Erfolgreiche Elemente im Berufsorientierungsprogramm der Tausschule

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