Qualitätsmanagementhandbuch

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Konzeption zur Einführung von Qualitätsmanagement an der Tausschule ab Herbst 2009

Nach der Einrichtung von personengebundenen A13-Stellen für Hauptschulen und Werkrealschulen durch das Land Baden-Württemberg, wurde der Stelleninhaber und Qualitätsmanagementbeauftragte der Tausschule von der Schulleitung zu Beginn des Schuljahres 2009/2010 gebeten, den damaligen Stand der Qualitätsentwicklung an der Tausschule zu erfassen und eine Konzeption zur Einführung eines Qualitätsmanagementsystems vorzulegen:

 

Konzeptionelle Überlegungen zu Einführung, Aufbau und Pflege eines Qualitätsmanagementsystems an der GWRS in der Taus

 

Die nachfolgenden Eckpunkte der Konzeption bezogen sich auf die Schuljahre 2009/2010 und 2010/2011 und wurden zum großen Teil parallel durchgeführt. Dabei hatten die Punkte A und B (Einführung und Aufbau von QM) Priorität. Diese Punkte waren bis zum Sommer 2010 abgearbeitet.

 

Die Bearbeitung der unter Punkt C aufgeführten Dokumentation schulischer Prozesse (Schulkonzept und Prozessbeschreibungen), Ergebnisse und Maßnahmen wurde im Schuljahr 2010/2011 und zum Teil noch im Schuljahr 2011/2012 unter großem zeitlichen Aufwand und unter Beteiligung vieler Kolleginnen und Kollegen vorangetrieben. Der aktuelle Stand ist im QMH entsprechend abgelegt.

 

Derzeitig und zukünftig unterliegen vor allem die Punkte B und C einem sich zyklisch wiederholenden Prozess, der auf Dauer angelegt ist.

 

A. Einführung von Qualitätsmanagement an der GWRS in der Taus

 

 

1. Einrichtung von Steuergruppen

  • Qualitätsmanagement

  • Unterrichtsentwicklung/Fortbildungsplanung

 

2.    Information und Qualifikation der Steuergruppenmitglieder

  • Kurze Einführung zu Ziele, Aufgaben und Vorgehensweise im Qualitätsmanagement
  • Hauptmethoden des QM – Selbstevaluation und Dokumentation
  • Orientierungsrahmen zur Schulqualität
  • Das Verfahren QZS (Qualitätszentrierte Schulentwicklung)

 

3.    IST-Stand-Analyse der Tausschule – Was machen wir bereits?

  • Leitbild
  • Schulprogramme
  • Projekte
  • Kollegiale Zusammenarbeit, Lehrerteams
  • etc.

 

4.    Informationen zu bereits durchgeführten Selbstevaluationen, z.B.

  • SEIS in der Grundschule
  • Überblicksevaluation in der Hauptschule/Werkrealschule
  • Fokusevaluationen: z.B. Berufsorientierungstage, Wahlpflicht, etc.
  • Analyse der VERA/DVAs

 

5.    Aufbereitung und schriftliche Darstellung der Ergebnisse bereits durchgeführter Selbstevaluationen

  • Verteilung auf die einzelnen Steuergruppenmitglieder
  • Zusammentragen und gemeinsame Auswertung der Ergebnisse
  • Ableitung und Umsetzung entsprechender Maßnahmen

 

B. Aufbau und Pflege eines Qualitätsmanagementsystems an der GWRS in der Taus

Qualitätsmanagement ist mehr als nur die Selbstevaluation unserer Arbeit. QM hat den Anspruch alle Arbeitsprozesse an der Schule miteinander zu verzahnen und diese hinsichtlich ihrer Qualität in Bezug auf Effektivität und Effizienz zu überprüfen und kontinuierlich weiterzuentwickeln.

 

1.    Erste Maßnahmen zum Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems, z.B.

  • Errichten einer Informationswand im Lehrerzimmer zur Gewährleistung von Transparenz und zum Abbau von Ängsten und Widerständen
  • Aufbau eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) durch das Sammeln und Darstellen von Verbesserungsvorschlägen
  • Anlegen eines Problemspeichers für weitere Fokusevaluationen auch in Kooperation mit den anderen Steuerungsgruppen an der Schule
  • Präsentation von Ergebnissen in Konferenzen und Arbeitsgruppen in Verbindung mit der laufenden Schulentwicklung

 

2.    Durchführung weiterer Selbstevaluationen in Verbindung mit der laufenden Schulentwicklung (Quo Vadis GS/HS/WRS)

  • Evaluation von Schulentwicklungsmaßnahmen in Abstimmung mit den entsprechen Fachbereichen

  • Auswertung und Darstellung der Ergebnisse

  •   Ableitung von Maßnahmen

  •  Umsetzen im Rahmen der Schulentwicklung

3.    Personalentwicklung als gemeinsame Aufgabe des QM und der Unterrichtsentwicklung – Abstimmung von Maßnahmen

 

4.    Anschaffung, Einarbeitung und Einführung von Hilfstools für das Qualitätsmanagement

 

C. Dokumentation

1.    Verfahrensfestlegungen über Gremienarbeit zur Selbstevaluation und dem Umgang und Dokumentation von Ergebnissen sowie Ableitung von Maßnahmen (Q2 Strukturen schulischer Qualitätsentwicklung / Q3 Durchführung der Selbstevaluation)

2.    Dokumentation von zukünftigen Selbstevaluations- und daraus abgeleiteten Schulentwicklungsmaßnahmen für das Schulportfolio

 

3.    Anlegen von Prozessbeschreibungen, z.B. für …

·        die Einschulungsfeier in der GS,

·        die Projektprüfung in der WRS,

·        die Berufsorientierungstage,

·        die neue Sprachprüfung in Englisch,

·        für die Nutzung der Schülerbibliothek, ...

 

4.    Aufbau des Elektronischen Dokumentationssystems in Anlehnung an das Verfahren QZS von MTO und an den Qualitätsrahmen Fremdevaluation ab 2010/2011 als erweitertes Schulportfolio (Schulische Qualitätsdokumentation)

  • Gliederung des Schulportfolios/Qualitätsmanagementhandbuchs und Auswahl der Inhalte durch die Steuergruppen QM und UE
  • Verteilung wesentlicher Gliederungspunkte und Inhalte als gesamtkollegiale Aufgabe auf das Kollegium durch die Steuergruppenmitglieder
  • Schriftliche Ausarbeitung von Teilbereichen des Schulportfolios durch die Steuergruppenmitglieder und Kollegen
  • Zusammenstellung des Schulportfolios und Layoutarbeiten
  • Integration der Inhalte des Schulportfolios in das EDS (QMH)

 

5.    Integration der Ergebnisse und Maßnahmen aus der Unterrichtsentwicklung (Q4 Individualfeedback) in das Qualitätsmanagement

 

 

Erstvorlage der Konzeption: am 14.12.2009

Erweiterung der Konzeption am  07.01.2011

 

Dipl.-Päd. Sven Müller-Entenmann (Qualitätsmanagementbeauftragter)

 

 

 

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