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Leitsätze für den Fächerverbund Materie - Natur - Technik (MNT) in der Werkrealschule

Im MNT-Unterricht sollen umwelt- und altersbezogen grundlegende Zusammenhänge aus naturwissenschaftlichen und technischen Bereichen mit fachspezifischen Methoden erarbeitet werden. Die nachfolgenden Punkte sind zu beachten:

  • Problemorientierter, entdeckender Unterricht muss trotz projektartigen Anteilen mit teilweisem Event-Charakter innerhalb eines Lehrgangs gesehen werden.

  • Mehrperspektivisches Herangehen an Sachverhalte beinhaltet natürlich auch die jeweiligen fachspezifischen Arbeitsweisen (vergl. Bildungsplan S.112/113), die dem biologischen, physikalischen, chemischen, technischen und gesellschaftlichen Aspekt zugeordnet werden.

  • Klare Zielstellungen (Platzierung innerhalb des Lehrgangs) für eine Unterrichtseinheit sind zwingend, wenn ein Lernprozess in Gang gesetzt werden soll.

  • Grundlagen werden dadurch gelegt, dass sie gelernt werden. Deshalb muss dem individuellen Lernen Raum gegeben werden.

  • Grundlagen müssen als abrufbarer, nutzbarer Wissensvorrat so angelegt sein, dass darauf aufgebaut werden kann (Spiralcurriculum).

  • Ruhige, selbständige Erarbeitungsphasen für jeden Schüler müssen stattfinden können; Zeit zum Üben muss auch im MNT-Unterricht eingeplant werden.

  • Eigene oder gemeinsame Aufschriebe und Zeichnungen sind einer Flut an Arbeitsblättern vorzuziehen.

  • Der Schülerversuch ist kein Selbstzweck, er muss an der richtigen Stelle platziert sein. Handelnder Umgang mit einem Phänomen muss nicht am Anfang stehen und ist nicht gleichbedeutend mit Schülerversuchen.

  • Fachsprache/Fachbegriffe müssen gelernt werden, explorierendes Denken gelingt damit einfach besser.

  • Trotz Partner- und Gruppenarbeit darf die Einzelarbeit nicht vergessen werden.

  • Der gelungene Lehrerversuch (mit Schülerassistenten) bewirkt oft mehr bei den Schülern als ein nicht gelungener Schülerversuch. Einen bereits vorgeführten Versuch von den Schülern nachmachen zu lassen, kann auch Sinn machen.

  • Geeignete Thementage (2) sind in MNT zumindest bis Klasse 8 sinnvoll. In Klasse 9/10 wird es mit den Prüfungen zu eng.

Anmerkung:

Der Anschein, dass Schüler sich immer weniger für naturwissenschaftliche Phänomene begeistern, könnte auch daran liegen, dass sie bei sich keine Fortschritte bemerken, dass zu wenig stringent gelernt worden ist, dass man sozusagen auf der Stelle tritt. Die Theorie wird leider oft vernachlässigt, ohne sie gibt es aber keine Plattform für Transferleistungen.

 

 

Ausblick: Mittelfristig sollte(n)

 

... die Kompetenzen in Niveaustufen gegliedert werden,

 

... eine Lernstandserhebung zu Beginn eines Schuljahres durchgeführt werden, um Lücken bei einzelnen Schülern rechtzeitig schließen zu können,

 

... ein Abgleich mit den WAG-Plänen, insbesondere mit dem Bereich Technik, durchgeführt werden,

 

... ein Basisplan mit den Inhalten eines jeden Schuljahres erstellt werden, der für jede(n) Fachlehrer/in absolut verbindlich ist.

 

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