Qualitätsmanagementhandbuch

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Die Eckpfeiler der pädagogischen Arbeit

Mit dem Schuljahr 1993/94 begann eine intensive Phase der inhaltlichen Schulentwicklungsarbeit. Dazu wurde je eine Schulentwicklungsgruppe für die Grund- und Werkrealschule ins Leben gerufen.

Basis für diese Arbeit waren sowohl der neue Bildungsplan 1994 als auch der zunehmende Druck aufgrund der deutlichen Erhöhung der Schüler mit Migrationshintergrund und die sinkenden Chancen der Jugendlichen, eine adäquate Ausbildungsstelle zu finden.

 

Kernstücke dieser Entwicklung waren

  • die Arbeit in den (damals zwei) Vorbereitungsklassen,
  • die Vorbereitung der Profilierung der Schule
  • der konsequente Ausbau der Berufswegeplanung
  • der konsequente Ausbau der individuellen Förderung

innerhalb der Schule.

 

Dabei galt das Bemühen der geradlinigen Entwicklung unter der Fragestellung „Was brauchen unsere Kinder?“

In einer zweiten Phase wurden

  • die Kleinklasse,
  • der Ganztagesbetrieb
  • die Schulsozialarbeit
  • die intensive Kooperation mit der Förderschule im Schuleingangsbereich
  • die Sprachförderklasse für die Grundschule

eingerichtet.

 

Im Grundschulbereich sind folgende Schwerpunkte gesetzt:

-         Konzept zur intensiven Kooperation mit den Kindertageseinrichtungen (siehe Grundschulförderklasse)

-         Förderkonzept im Schuleingangsbereich 

-         Sprachförderarbeit mit individuellen Förderplänen

-         Individuelle Förderung

-         Unterstützung durch die Pädagogische Assistentin

 

Mit der Einführung des Ganztagesbetriebs ist es der Schule gelungen, den Unterrichtsausfall wegen Krankheit und dienstlich begründeter Abwesenheit von Lehrkräften auf unter 0,1% einzudämmen. 

Der Berufsorientierungsprozess wurde im Zusammenwirken mit der IHK Waiblingen, dem Industrieverein Backnang, Südwest-Metall und der Handwerkskammer Waiblingen intensiv erweitert und auf die Bedürfnisse der Abnehmer ausgerichtet.

Die Einführung des Praxiszuges ab 2006 kann im Nachhinein als eine der „besten Erfindungen“ im Hauptschulbereich gelten.

 

Bereits ab 2001 wurde die Präventionsarbeit durch die Gründung des Gewaltpräventionsprojekts „Power ohne Fäuste“ für 19 weiterführende Schulen im nordöstlichen Kreisgebiet unter Leitung der Tausschule intensiviert (Kooperation mit der Polizei und der Stadt Backnang sowie weiteren Institutionen). Bereits seit 1999 existiert an der Schule die Streit-Schlichter-Arbeit. Innovativ: „Power ohne Fäuste“ führt u. a. seit 2004 in 2-jährigem Rhythmus Streit-Schlichter-Kongresse durch.

 

Bei der Einführung des Bildungsplans 2004 übernahm die Schule die Funktion einer Pilotschule, der Schulleiter und die Konrektorin übernahmen für sehr viele Schulen innerhalb und außerhalb des Kreises die Multiplikatorenarbeit.

Ab 2004 wurde ein ehrenamtlicher Job-Coach eingesetzt, im Jahr 2008 übernahm der neu geschaffene „Pädagogische Assistent“ diese Aufgabe mit großem Erfolg.

 

Herbe Rückschläge stellen die Veränderungen bei der Lehrerversorgung im Ergänzungsbereich ( - 37 WoStd.) durch das Staatliche Schulamt Backnang dar .Das LIPSA-Programm ist darüber zusammengebrochen, das Schulwaldprofil und das Sportprofil konnten durch schulorganisatorische Maßnahmen und auch durch freiwilligen Einsatz von Lehrkräften in eingeschränktem Umfang aufrecht erhalten und einigermaßen kompensiert werden. Für die kommende Kürzung wird auf das Jugendbegleiter-Programm des Landes Baden-Württemberg zurückgegriffen werden müssen.

 

Seit rund 5 Jahren gibt es ein Schulleitungsteam, in dem neben Schulleiter und Stellvertreterin die vier Stufenleiterinnen und der Administrator (A-13-Funktionsstelle) Mitglieder sind.

 

Die Schulentwicklungsgruppe „Quo vadis Tausschule“ befasst sich seit 2008 mit der künftigen Ausrichtung der Schule:

  • Nach rund 2-jähriger Vorarbeit wird 2008 ein neues Leitbild (siehe Schulleitbild) für die Schule beschlossen und in kraft gesetzt, ergänzt durch einen Schulvertrag zwischen Lehrkräften, Schülern und Eltern und die Einführung von Schulkleidung.
  • Im Bereich der Schulhauskultur (separate Arbeitsgruppe) setzt die Schule auf das Start-Programm „Ich bin klasse, Du bist klasse, wir sind Klasse“, auf die enge Verbindung zwischen Klassensprechern und Streit-Schlichter-Schülern, auf Schülersprechstunden bei der Schulleitung und auf die Entwicklung eines Anti-Gewalt-Gremiums (AGG) in Kooperation mit der Schulsozialarbeit.
  • Mit der Einführung der Werkrealschule entfällt (leider) der sehr erfolgreiche Praxiszug. In der Berufswegeplanung wird die „Besondere Praxisorientierung“ für alle Schüler der Klasse 8 und 9 eingeführt, d.h. der Bereich der individuellen Förderung wird durch zusätzliche ca. 20 Praxistage im Betrieb (neben dem 14-tägigen Betriebspraktikum) und eine gezielte Basiskompetenzförderung in Deutsch, Mathematik und Englisch) ergänzt. Als Sicherung für die abnehmerorientierte Berufswegeplanung wurde in Zusammenarbeit mit der IHK eine Bildungspartnerschaft gegründet. Als nächstes Vorhaben ist u. a. die Einführung von Lehrerpraktika geplant. Die Berufsorientierung liegt verantwortlich in der Hand der Stufenleiterin für die Klassenstufen 8 bis 10.
  • Im Bereich der individuellen Förderung liegt ein Augenmerk auf der Erstellung von Kompetenzrastern im Fach Mathematik Kl. 1-5 und in Deutsch Kl. 6.

 

Im Bereich des Qualitätsmanagements (siehe Qualitätsleitbild) setzt die Schule auf die Selbstevaluation (seit 2005; siehe Durchführung der Selbstevaluation) und die Unterrichtsentwicklung über ein Hospitationsmodell (siehe Individualfeedback). Für beides wurden A-13-Funktionsstellen ausgeschrieben und besetzt.

Die Eckpfeiler (Schulprogramme) der GWRS in der Taus zum Herunterladen

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