Qualitätsmanagementhandbuch

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Das Profil der Tausschule bestimmt sich aus den Leitzielen und Merkmalen der Schule.

 

Im Mittelpunkt steht der Bereich Leistung, sowohl in der Grundschule als auch in der Werkrealschule. Die Tausschule bemüht sich intensiv um das Zurverfügungstellen einer sehr hohen effektiven Lernzeit. Dies wird besonders deutlich am fast nicht messbaren Unterrichtsausfall: in beiden Schularten liegt er unter 0,1%.

 

Eine hohe Unterrichtsqualität ist eine Grundvoraussetzung für Lernerfolg beim einzelnen Schüler. Diesen versucht die Tausschule durch

 

§   tiefgehende Zieldiskussionen

§   die schlüssige Gestaltung der schulinternen Bildungspläne (Kompetenzorientierung)

§   Bereitstellung von „Themenkisten“ in vielen Bereichen

§   regelmäßige Teambesprechungen auf Klassenstufenebene

§   die Organisation schulinterner Fortbildung

§   die Teilnahme an regionalen Fortbildungsveranstaltungen

§   eine ansprechende Gestaltung des Lernumfeldes

§   die Umsetzung des schriftlich fixierten Methodencurriculums, in der WRS auch des Mediencurriculums („Lernen lernen“)

§   durch gegenseitige Unterrichtshospitationen der Lehrerkräfte untereinander

§   durch fest eingeplante  Lernstandsdiagnosen mit Förderplanung und der daraus folgenden individuellen Förderung

§   durch die Intensivkooperation mit der Förderschule (Pestalozzischule) sowie durch

§   den  Einsatz von Lese- bzw. Lernpaten (Projekt Starthilfe)

 

zu gewährleisten.

 

Weitere Stichworte zum Profilbereich ‚Lernen und Leisten’ sind

 

§   Kooperationen mit den Kindertageseinrichtungen

§   Kooperationen mit den Vereinen (Akkordeon, Sport)

§   das Programm „kondi plus“ (Ausdauertraining)

§   Selbstorgansiertes Lernen (SOL) und Hausaufgabenbetreuung

§   Programm der „Individuellen Förderung an der Tausschule“

§   Sprachförderung/Sprachförderklassen in GS + WRS/Sprachförderung nach dem „Denkendorfer Modell“

§   Ausbildungsreife (WRS) und Anschlussfähigkeit (GS + WRS)

§   „Besondere Praxisorientierung“

§   Basiskompetenztraining

§   Prüfungen

§   Notengebung und Leistungsbeurteilung

§   Rätsel der Woche

§   Gedicht des Monats

§   Diagnosen und Vergleichsarbeiten

§   Projekte und Thementage sowie

§   Ergänzende Angebote im Bereich „Lernen“ und Lernfelder (Schulwaldpatenschaft, Schülerfirma, Experimentier-AG usw.)

§   Leseförderung

§   Backnanger LiteraTour

 

Zu all diesen Punkten sind in der Regel schriftlich festgelegte Vereinbarungen an der Schule vorhanden, die eine Garantie für gleich bleibende Qualität und Nachhaltigkeit übernehmen sollen.

 

 

Schulsozialarbeit

Die Schulsozialarbeit gibt es an der Schule seit 2003 (200%-Stellen). Die Arbeit gliedert sich in

  • die klassische Sozialarbeit mit Beratung, Begleitung, Soziales Kompetenztraining und
  • die Freizeitpädagogik

An der Tausschule gab es häufige Personalveränderungen, seit Juli 2010 ist die Situation jedoch wieder stabil.

Die Sozialarbeit ist eine wichtige Säule im Gefüge der Werkrealschule. Die Mitarbeiterinnen werden durch die Schüler, aber auch durch Eltern und Lehrkräfte häufig kontaktiert. Die Sozialarbeiterin nimmt auch an Klassenkonferenzen teil.

Über die obige Darstellung hinaus gibt es auch Gruppenangebote für Grundschulkinder („Taus-Kids“) und Mädchen- bzw. Jungengruppen.

 

 

SMV

Die SMV übernimmt in der Schule auf breiter Front Verantwortung. So werden die verschiedensten Veranstaltungen für die Schüler/Klassen geplant und durchgeführt, die Schülervertreter arbeiten aber auch in Arbeitsgruppen der Schule mit, so z.B. in der Arbeitsgruppe „Schulhauskultur“ oder der Leitbildgruppe.

Alle Klassensprecher und ihre Stellvertreter erhalten auch eine Streit-Schlichter-Ausbildung, zusammen mit den Streit-Schlichtern beim so genannten „Streit-Schlichter-Wochenende“. So können sie in der Klasse wirksamer arbeiten.

Die Schülervollversammlungen und die Schuljahresabschluss-Hocketse sind echte Highlights für die Schüler/innen.

Gezielt werden die SMV-Schüler motiviert, an Fortbildungen und SMV-Tagungen teilzunehmen.

Die Arbeit als Klassensprecher bzw. Schülersprecher wird zertifiziert ( > Portfolio).

 

Schüler-Streit-Schlichter

Die Streit-Schlichter erhalten eine gründliche Ausbildung mit regelmäßigen Auffrischungen in den Bereichen „Konflikte lösen“ und „Gespräche führen“. Seit 2010/11 wird die Gruppe durch die Klassensprecher und ihre Stellvertreter ergänzt. Die Arbeit als Streit-Schlichter wird zertifiziert ( > Portfolio).

In Backnang findet im zweijährigen Tournus für alle Schulen mit Streit-Schlichtern ein Streit-Schlichter-Kongress statt. Er wird durch das Gewaltpräventionsprojekt „Power ohne Fäuste“ im Backnanger Bürgerhaus durchgeführt. Ziele sind die Fortbildung und der Erfahrungsaustausch. Gleichzeitig wird dadurch auch die Arbeit der Streit-Schlichter gewürdigt.

 

 

Schülerfirma

Seit 2009 hat die Schule eine Schülerfirma. Ihr gehören Schüler ab Klasse 6 an. Die Begleitung wird durch Lehrkräfte und den Kreisjugendring Rems-Murr-Kreis e.V. vorgenommen.

Die Schülerfirma vertreibt die Schulkleidung und verkauft darüber hinaus Schulartikel.

Immer zum Schuljahresbeginn werden Start-Pakete mit Schulmaterial (getrennt nach Klassenstufen) zusammengestellt und verkauft. Dies erspart den Schülern und Eltern den (oft lästigen) Einkauf der Schulma-terialien für das neue Schuljahr.

 

Schulhauskultur

An der Schule gibt es eine Arbeitsgruppe „Schulhauskultur“, die aus Lehrkräften, Schülern und Eltern besteht, die Leitung hat der Schulleiter.

 

Jüngere Ergebnisse dazu sind:

 

  • Die Zusammenarbeit der SMV und der Streit-Schlichter-Gruppe
  • Die Erarbeitung eines Start-Projekts für die neuen Werkrealschüler Kl. 5: „Ich bin klasse – du bist klasse – wir sind klasse“
  • Die Schulleitungssprechstunde für Schüler
  • Das Anti-Aggressions-Gremium (AAG), in Vorbereitung

 

Anti-Gewalt-Gremium AAG

Das AAG baut auf den Erfahrungen an einer Mannheimer Schule auf und wurde durch die Sozialarbeiterin Jetter-Schröder  entwickelt.

Bei Verfehlungen und groben Verstößen, insbesondere Gewalt- und Mobbingvorfällen gegen die Schul- und Hausordnung oder bei Zerstörungen wird ein Schüler mit seiner Tat im AAG konfrontiert. Ziel ist es, einen wirksamen Täter-Opfer-Ausgleich herbeizuführen.

 

 

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