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Leitsätze für Ethik in der Werkrealschule

Der Ethik-Unterricht ist der Ort, an dem Schülerinnen und Schüler Themen ansprechen, die für sie lebensbedeutsam sind.

 

Schülerinnen und Schüler

  • setzen sich gemeinsam im Ethik-Unterricht mit grundlegenden kulturellen und ethischen Problemen des eigenen Lebens, des gesellschaftlichen Zusammenlebens sowie mit unterschiedlichen Wert- und Sinnangeboten auseinander.
  • nutzen die Möglichkeit, ihre Überzeugungen auszusprechen, zu diskutieren und zu überdenken.
  • sind motiviert anhand ethisch bedeutsamer Themen über ihr vergangenes, gegenwärtiges und zukünftiges Leben nachzudenken.
  • stärken sowohl individuelle als auch soziale Kompetenzen, insbesondere die Fähigkeit, das eigene Leben sowie das gesellschaftliche Miteinander befriedigend und verantwortungsbewusst zu gestalten.
  • sind dazu angeregt und befähigt, sich ein Stück weit von der Befangenheit in Konventionen und scheinbaren Selbstverständlichkeiten ihres Alltags zu lösen. Indem sie dazu gedankliche Distanz einnehmen, können sie sich mehr und mehr den wichtigsten Idealen - persönliche Autonomie, Vorurteilsfreiheit, selbstständiges Denken, geistige Unbestechlichkeit oder innere Freiheit - annähern.

 

Grundprinzipien unseres Ethikunterrichts sind daher:

 

  • Die Gestaltung einer Unterrichtsatmosphäre, die Gespräche über Persönliches ermöglicht. Dazu sind Vertrauen, Respekt, Distanz und die Entwicklung einer reversiblen Gesprächskultur erforderlich. Im Unterricht lernt der Schüler Instrumente für ein gewaltfreies und auf Verständigung ausgerichtetes Zusammenleben der Menschen mit unterschiedlicher Herkunft kennen.
  • Es herrscht eine Atmosphäre der Offenheit, des Vertrauens, der Nachdenklichkeit und des Respekts, so dass alle am Unterricht Beteiligten sich als Orientierung Suchende, Nachdenkende und Lernende verstehen können.
  • Methoden und Möglichkeiten des ethischen Dialoges werden genutzt, indem Vorverständnisse und gefühlsmäßige Bindungen einbezogen werden.
  • Eine Unterrichtsgestaltung, die einerseits weltanschaulich und religiös neutral ist, andererseits durch die Kenntnis der Religionen und Weltanschauungen aber auch die Möglichkeit gibt, zu angesprochenen Fragen und Wertkonflikten einen eigenen Standpunkt einzunehmen und diesen glaubwürdig vertreten zu können.
  • Der Einsatz schüleraktivierenden Methoden, die die Entwicklung von Unterrichtsthemen ermöglichen und die unterschiedliche, Einstiegs- und Bearbeitungsmöglichkeiten für die einzelnen Unterrichtsthemen bieten und damit Voraussetzungen für einen sozialen und personalen Lernzuwachs schaffen.
  • Die Kooperation mit anderen Fachvertretern, insbesondere den Vertretern des Religions- und Weltanschauungsunterrichts
  • Durch Begegnungen, die Wahl außerschulischer Lernorte und Kooperationen mit Institutionen werden neue Erfahrungs- und Handlungsmöglichkeiten erschlossen.

Fachcurricula Ethik Klasse 8-10

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